01.12.2017

Bildungsregion: Regionale Steuergruppe tagte erstmals

Die Bildungsregion Alb-Donau-Kreis hat ihre Arbeit aufgenommen. Nach Einrichtung des Bildungsbüros mit der Leiterin Heike Leppert und der Bildungskoordinatorin Anja Schwarzer zum 1. Oktober 2017 kam nun am 30. November 2017 erstmals die Regionale Steuergruppe im Haus des Landkreises in Ulm zusammen.

Die regionale Steuergruppe der Bildungsregion Alb-Donau-Kreis tagte erstmals im Haus des Landkreises, Ulm. (Foto: LRA ADK)

Der Kreistag hat in seinem Einrichtungsbeschluss für die Bildungsregion im April 2017 bereits die Zusammensetzung der Regionalen Steuergruppe festgelegt. Dazu zählen Vertreter aus den Bereichen Bildung (geschäftsführende Schulleiter des Alb-Donau-Kreises, Staatliches Schulamt Biberach), Wirtschaft (Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer, Agentur für Arbeit), und Verwaltung (Regierungspräsidium, Landrat, Vertreter des Kreistags und der Kreisverwaltung).

Landrat Heiner Scheffold hob in seiner Begrüßung hervor, dass eine größere Transparenz der Bildungsangebote nötig sei. Scheffold: „Die Entwicklung einer besseren Orientierung für Schülerinnen und Schüler, Bildungsbeteiligte, die bedarfsgerechte Hilfestellungen bei der Gestaltung von Übergängen, die systematische Zusammenarbeit und die Entwicklung einer Gesamtstrategie für Bildung, Erziehung und Betreuung sollen genauso voran getrieben werden wie die horizontale und vertikale Vernetzung aller an Bildung Beteiligten.“

Das gelte nach Überzeugung des Landrats auch im Weiterbildungsbereich. „Weiterbildung und lebenslanges Lernen gewinnen immer mehr an Gewicht. Die Geschwindigkeit der Veränderungsprozesse nimmt zu. Dies führt zu Veränderungen der Anforderungen an die Arbeitsplätze bzw. der Arbeitsplatzinhaber. Darauf müssen wir gemeinsam reagieren“, sagte Scheffold.

Als erste konkrete Maßnahmen verständigte sich die Steuergruppe auf die Erarbeitung eines vollständigen Überblicks über bestehende Angebote im Bildungsbereich, über die verschiedenen Akteure und laufenden Maßnahmen, beispielsweise für den Übergang zwischen Schule und Beruf. Als weiteres werden vorbereitende Arbeiten für einen Bildungswegweiser  aufgenommen, der in Form einer digitalen Plattform entstehen wird. Er soll Auskunft über die verschiedenen Bildungsangebote und Übergangsmöglichkeiten zwischen den Bildungseinrichtungen geben.

Die Umsetzung dieser Handlungsaufgaben liegt dann beim Regionalen Bildungsbüro. Die regionale Steuergruppe kommt im März kommenden Jahres erneut zusammen.

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